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Das Sudhaus
Vor allem weiches Wasser eignet sich für die Produktion weicher Biere. Brauwasser unterliegt zunächst den selben Bestimmungen wie Trinkwasser. Die Reinheit ist von allerhöchster Wichtigkeit für den Brauprozeß und das Endprodukt, so daß die Brauer oft höhere Ansprüche an das Brauwasser stellen als der Gesetzgeber an Trinkwasser!
Im Sudhaus wird nun das Malz in das bereitstehende Brauwasser eingemaischt. Ein besonders mineralarmes Wasser ist eine der Grundvoraussetzungen für gutes Bier. Daher genießt die ständige Überwachung der Brauwasserqualität und des Härtegrades beim Bierbrauer äußerste Priorität. Die Standortauswahl vieler Braustätten ist eng mit der örtlichen Wasserqualität verknüpft. So ist etwa die Vormann Brauerei in der glücklichen Lage, beim Brauen auf Brauwasser aus einer brauereieigenen Quelle zurückgreifen zu können, die sich ca. 800 m vom Brauereigelände entfernt im Rumscheider Tal befindet.
In den charakteristischen Pfannen und Bottichen der traditionellen Brauerei wird aus Wasser, Malzschrot und Hopfen die sogenannte Würze gewonnen.
Dazu wird im Maischbottich zunächst das Malzschrot mit Wasser vermischt. Anschließend wird die so entstandene Maische auf verschiedene Temperaturstufen erhitzt. Bei diesem Vorgang verflüssigen sich die sonst unlöslichen Bestandteile des Malzes.
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