Eduard Vormann, |
Zum 1. Oktober 1877 pachtete Eduard Vormann die Friedrich Funkesche Brauerei mit Gaststätte für 5 Jahre.
Eduard Vormann kam von der Löwenbrauerei von Peter Overbeck in Dortmund nach Dahl.
So geriet damals ein Untergäriger Brauer in einen Obergärigen Betrieb, dessen Bierkeller keine Eiskühlung hatte. Die fehlende Lagerkellerkühlung führte dann 1879 zum Bau eines Lagerkellers mit Natureiskühlung, der heute, Keller unter dem Hause Hoffnungstalerstr. 1-3, noch gut erkennbar ist.
Vor Beendigung des Pachtvertrages 1882 baute dann Eduard Vormann das Sudhaus als Anbau an die heutige Dahlerstr. 61. Vom Biergarten aus ist dieser Anbau gut erkennbar.
Der Funckesche Bierkeller ist der Dahler Bevölkerung nicht unbekannt, denn er wurde während des 2. Weltkrieges von der Organisation Todt, die bekanntlich auf dem alten Sportplatz eine Zentrale hatte, zum Luftschutzbunker vergrößert.
Im Mai 1878 heiratete Eduard Vormann Anna Millhoff. Sie lebte im Elternhause, der Dahlerstr. 61., wo sich noch heute unser Brauereiausschank befindet. Dieses Anwesen erwarb ihr Großvater Peter Caspar Millhoff in den Jahren um 1845. Er riss den alten Fachwerkbau ab und baute das heutige Haus neu.



