Eduard Vormann, |
Von den Wettfahrten mit der Eisenbahn bis Meinerzhagen und der staubigen Landstraße steht mir ebenso in Erinnerung wie die dreimalige Liefertour am Tage des großen Brandes von Meinerzhagen 1911. Auch diese Kundschaftsverbindung brach mit dem 1. August 1914 zusammen, denn mein Onkel wurde zusammen mit dem Lastauto eingezogen. Bei der Kraftfahrkolonne kam er 1915 bis Kurland und Litauen. Nach dem unerwarteten Tod seiner Mutter am 27. Juli 1915 meldete er sich zur Infanterie. Im Oktober 1917 wurde er im Nahkampf bei Paschendael/Ypern schwer verwundet und ist nie mehr eingezogen worden. Sein Verdienst ist es, dass die Brauerei im 2. Weltkriege nicht verwaiste. Die schwere Zeit des 2. Weltkrieges begann gleich mit dem Tod unseres Kutschers Fritz Zahn im September 39, der bei der Bewachung der Eisenbahn-Volmebrücke unterhalb des Hengstenbergtunnels verunglückte.


